Berliner Morgenpost Bär

Der Bär „Berliner Morgenpost“ ist ein Steiff Bär aus dem Jahre 1998 und in einer Auflage von 1.500 Stück hergestellt worden. Unser Bär hat die Nummer 1040 und ist erst im Jahre 2006 ins Bärenmuseum gekommen. Er ist exklusiv zum 100. Jubiläum der Zeitung produziert worden und trägt die typische Zeitungsverkäufer -Uniform der Berliner Morgenpost.

Unser Bär zeichnet sich aber dadurch aus, dass er von Jörg (JR) Junginger, einem Großneffen von Margarete Steiff am 10.4. 1999 handsigniert ist. Junginger verstarb am 2. 9. 2001 nach langer Krankheit mit 58 Jahren.

Schon in früheren Jahren waren die Eltern von meinen Bärenfreunden begeisterte Leser der Berliner Morgenpost- liebevoll „Mottenpost“ genannt.

Von sämtlichen Tageszeitungen, die heute in Berlin hergestellt werden, kann als einzige die »Berliner Morgenpost« von sich sagen, dass sie schon seit dem vorigen Jahrhundert erscheint. Am 20. September 1898, vor über hundert Jahren also, kam die erste Ausgabe heraus.  So hat sie in den ersten Jahren hauptsächlich über das Geschehen in der preußisch-deutschen Hauptstadt berichtet. das waren noch Zeiten, denn da hat die Zeitung 10 Pfennig für ein Wochenabonnement gekostet. Nach vielen Irrungen und Wirrungen mit verschiedenen Verlegern hat dann 1956 Axel C. Springer die Zeitung erworben.  Seit von 1961 bis 1966 in der Kochstraße 50 das Verlagshaus Axel Springer samt dem Druckereigebäude neu errichtet worden ist, entsteht die »Berliner Morgenpost« wieder vollständig im traditionsreichen Berliner Zeitungsviertel, in dem sie vor einem Jahrhundert im Hause Kochstraße 23 ihren Ursprung hatte.


Unser Bär hat ein original- Exemplar der damaligen Zeitung mitgebracht und wird uns daraus vorlesen. Auf der nächsten Seite sind alle Neuigkeiten zu erfahren.